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		<title>russennetz.de: Recent Entries</title>
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			<title>russennetz.de: Recent Entries</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 24 Aug 2010 13:06:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>RotFront - I'm Gypsy, Jewish and Gay</title>
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			<description>&lt;div&gt;For the performance of their new anthem &quot;[I'm] Gypsy, Jewish and Gay&quot; RotFront was...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p>For the performance of their new anthem &quot;[I'm] Gypsy, Jewish and Gay&quot; RotFront was joined by Daniel Kahn (of Daniel Kahn And The Painted Bird), Gaya Arutunyan (of Deti Picasso) and András Kéri / MC Columbo (Of Irie Maffia and Brains)</p></div><div><p>Filmed by Mr. Kozlov at the Worldmusic Stage of the Sziget Festival, 13.08.2010<br /><br /><br /></p>
<p>[youtube:<a href="http://www.youtube.com/watch?v=wAz5WWu8W3w" target="_blank" >http://www.youtube.com/watch?v=wAz5WWu8W3w</a>]</p></div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 13:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>V.V. - live in Deutschland!</title>
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			<description>
Die Band V .V., die fast auf jeder der Russendisko Compilations gefeatured wurde, kommt diese...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Die Band V .V., die fast auf jeder der Russendisko Compilations gefeatured wurde, kommt diese Woche mit drei Konzerten nach Deutschland!</p>
<p>[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=O-TlZEJV9A8]</p>
<p><b>12.02.2010</b><br />         <b>München</b>    </p>
<p><b>13.02.2010</b><br />         <b>Berlin (Eintrittskartenvorbestellung unter 0176 / 21721579)</b>    </p>
<p><b>14.02.2010</b><br />     <b>Hamburg</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>www.vopli.de</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 16:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Yuriy Gurzhy meets Shantel in Skype-Style</title>
			<link>http://beta.russendisko.de/de/weblog/lesen/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=29&#38;cHash=ed0d622466</link>
			<description>&lt;b&gt;&lt;i&gt; Shantel, &lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt;alias Stefan Hantel, geb. in Deutschland, seine Familie stammt aus...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b><i>&nbsp;Shantel, </i></b><i>alias Stefan Hantel, geb. in Deutschland, seine Familie stammt aus Czernowitz – Bukowina (heute Ukraine), Österreich, Griechenland und Deutschland. Shantel</i><i> ist Musiker, Produzent und DJ. Seine „Bucovina-Club“-Compilations  lösten &nbsp;den Balkansound-Hype aus und sind für die Entstehung der Balkan-Partys auf der ganzen Welt verantwortlich. Seine beiden Solo-Alben, „Disko Partizani“(2007) und „Planet Paprika“(2009) wurden zum &nbsp;großen Erfolg und setzten neue Maßstäbe für die globale moderne Popmusik. Er lieferte auch den Soundtrack zum mehrfach ausgezeichneten Spielfilm „Auf der Anderen Seite“ von Fatih Akin. Shantel lebt in Frankfurt. &nbsp;</i></p>
<p><i>&nbsp;<b>Yuriy Gurzhy</b> kommt aus der Ukraine, seine Vorfahren sind jüdischer und griechischer Abstammung. 1999 gründete er zusammen mit W. Kaminer die inzwischen legendäre Russendisko. Mit den Hits aus dieser Tanzveranstaltung sind bisher 5 CDs erschienen.&nbsp; 2006 kam ein von ihm und Lemez Lovas (ex-OiVaVoi) zusammengestellter Sampler zur zeitgenössischen jüdischen Musik &quot;Shtetl Superstars&quot; raus, und Anfang 2009 das erste Album seiner Band RotFront, &quot;Emigrantski Raggamuffin&quot;. Yuriy Gurzhy lebt in Berlin.</i></p>
<p><i>Im Dezember 2009 skypten&nbsp; Stefan und Yuriy miteinander über jüdische Musik, und noch mehr.... </i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>YG</b>: Weißt du noch, wie wir uns kennen gelernt haben?</p>
<p><b>SH</b>: Eine auflagenstarke deutsche Tageszeitung wollte unbedingt ein Gipfeltreffen der besonderen Art arrangieren, also suchten sie sich eine große Fabrikhalle im Osten der Stadt Frankfurt am Main und veranstalteten ein rauschendes Fest: Bucovina Club meets Russendisko! Eine Redakteurin der Vogue Deutschland kam auch noch dazu, und das Unheil nahm seinen Anfang...!</p>
<p><b>YG</b>: Es war ein Fest! 5000 Leute! Ekstatisches Tanzen! Leider weiß ich nicht mehr ganz genau, wie der Abend endete.... habe mit den Frankfurter Fans mehrmals auf Freundschaft und Völkerverständigung getrunken und wachte dann plötzlich am nächsten Morgen im Hotel auf..... Wann war das eigentlich? 2002?</p>
<p><b>&nbsp;SH</b>: ...Sagen wir einfach - zu Beginn des neuen Jahrzehnts 2000, die Karten waren neu gemischt!</p>
<p><b>YG</b>: :) Ich habe kurz davor von den Veranstaltern eine Demo-CD mit dem, was &quot;Bucovina Club-1&quot; werden sollte, bekommen, und war sehr beeindruckt, muss ich sagen..... Das war zwar die Musik, die ich zum Teil gut kannte – aber der Mix war einzigartig, ziemlich revolutionär. <b>&nbsp;</b></p>
<p><b>SH</b>: Wir hätten uns so oder so getroffen, immerhin war es gut zunächst mal miteinander zu rocken, anstelle zu schwadronieren über das Grosse und Ganze und überhaupt.....</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>YG</b>: Einer der Höhepunkte des Abends war es, als du eine Brass Version von „Hava Nagila“ aufgelegt hast, es war für mich damals eine große Überraschung, das Lied auf einer Disko zu hören.... Ich hab es wahrscheinlich zu oft im Familienkreis gehört, und in meiner Welt gehörte es irgendwie.... zu Hause.... oder zu einem jüdischen Fest, weißt Du? <b>&nbsp;</b></p>
<p><b>SH</b>: Ach du liebe Güte, das spiele ich ja heute noch?... Ich denke, man konnte erkennen, was in Deutschland musikalisch wieder möglich oder generell möglich sein kann. ...immerhin wurde Musik aus dem sog. „jüdischen Kontext“ in Deutschland meist sehr verklemmt und verkrampft oder akademisch rezepiert... So gesehen hat der Hedonismus der damaligen Tage, ein paar nicht unwichtige Hürden eingerissen... <b>&nbsp;</b></p>
<p><b>YG</b>: ....es war – bzw. ist immer noch - eine große Befreiungsaktion für die jüdische Musik, Befreiung vom Kontext.... Eine ähnliche Problematik hatten wir mit Wladimir bei der Russendisko – es kamen oft Leute auf uns zu, die sagten: „Das kannst Du ja nicht einfach so zusammen mischen!“ oder: „Erwartest Du jetzt tatsächlich, dass man zur Sowjetischen Hymne oder Moskau, Moskau tanzt?“. Aber es hat eigentlich immer funktioniert......&nbsp; Woran musst Du als eigentlich als Erstes denken, wenn Du die <i>Wortkombination</i> &quot;jüdische Musik&quot; hörst? Weißt Du, mein Opa, ein leidenschaftlicher Musiksammler, hat mir oft Sachen vorgespielt, und sagte - hier, das ist JÜDISCHE Musik – damals hatte ich natürlich keine Ahnung, was er damit meinte. Und dann, Jahre später, beschäftigte ich mich mit der Frage, was es eigentlich ist... meine Antwort wäre wahrscheinlich, dass es keine „jüdische Musik“ als solche gibt... <b>&nbsp;</b></p>
<p><b>SH</b>: Das ist natürlich Blödsinn, genau wie es keine Gypsy-musik gibt. Aber das ist ja das Schöne an der Debatte. Immer wieder kontrovers und polarisierend. Jüdische Musik stellt ja per se wieder ein Ghetto dar, wer spielt das? Oder wer darf das spielen? Nur Juden oder vielleicht nur Halbjuden, es gibt ja auch noch die Menschen und Musiker mit einer jüdischen Legende, auch was ganz Neues.... <b>&nbsp;</b></p>
<p><b>YG</b>: Plötzlich ist es &quot;in&quot;, Jude zu sein?... :) <b>&nbsp;</b></p>
<p><b>SH</b>: ....die erfinden ja gerade ihr Judentum, weil vielleicht irgendein Opa oder Ur-opa zufällig Abraham oder Issak hieß? .....Ich finde das Schöne am Judentum, das sagt auch der von mir sehr geschätzte Henryk M. Broder, ist ja, dass man es eigentlich nicht wirklich definieren kann. Religiöse meinen, es kommt über die Mutter und nicht vom Vater... andere sagen, Juden essen sehr gerne und kochen gut, haben aber keine Tischmanieren, das gefällt mir zum Beispiel gut!</p>
<p>Sagen wir mal so, wir machen Musik - lass mal aussen vor wie das klingt - und wir können eine interessante Story dazu erzählen. Früher musste man sich ja einen abbrechen und über seine musikalische Initiation durch die Eltern herleiten, also Led Zeppelin, Beatles usw.</p>
<p>Heute kann man durchaus über die vielfältige Szene Kontinentaleuropas sprechen... &nbsp;</p>
<p><b>YG</b>: Alle Versuche, Musik zu definieren, um sie dann besser zu verkaufen, wirken heutzutage so..... hilflos! „Bitte schön, das ist Balkan Beats, das ist Hardrock, das ist Ethno-House, und das ist hier ....Kolhosenklezmer“..... Deswegen finde ich die ganze Geschichte zum &quot;Planet Parika&quot;, Deiner letzten Platte, super! </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>SH</b>: Es wird ja noch schlimmer, ich gehe ja soweit und sage: „Fuck it! - ich bin ein deutscher Musiker, ich habe einen deutschen Pass, das ist mein Land, nur klingt es halt nicht nach Kraftwerk und Rammstein, sondern so, wie es eben bei mir klingt, ein anderes Gesicht Deutschlands eben“. Viele meinen ja auch immer noch &nbsp;- die Heimat der Juden wäre z.B. Israel und nicht Deutschland... <b>&nbsp;</b></p>
<p><b>YG</b>: ...und ich sage: ich komme aus der Emigrantski Republik – wir haben sie mit meiner Band RotFront erfunden, und unsere CD enthält auch einen gültigen Reisepass dafür! &nbsp;<b>&nbsp;</b></p>
<p><b>SH</b>: Im Grunde werden wir mit unserer Musik in Deutschland als Exoten behandelt, das finde ich Grotesk. Genauso gut wie z.B. die professionelle Ebene von Klezmermusik sich NUR in den USA entwickelte bzw., sich manifestierte, also in der Diaspora. So ist unser Sound eben auch nur hier und genauso entstanden...mich fragt man ständig nach meiner ethnischen oder religiösen Herkunft. &nbsp;</p>
<p><b>YG</b>: Ist bestimmt eine der Lieblingsfragen vieler Journalisten, oder? &nbsp;</p>
<p><b>SH</b>: Ich unterhalte mich gerne mit Journalisten, das sind ja oft gescheiterte Musiker. Außerdem sieht man es in Deutschland viel lieber jemanden zu stürzen als ihn inhaltlich zu stützen. Wichtig wäre zu erwähnen, dass sich unser Sound unabhängig der Trendmedien durch das Internet und unsere weltweiten sexy Shows völlig eigenständig kommuniziert. &nbsp;</p>
<p><b>YG</b>: Übrigens, weißt du noch, als wir irgendwo - war das Zürich? - aufgelegt haben, und da hat sich jemand beschwert, die Musik sei ihm &quot;zu jüdisch&quot;.... bei mir kommt sowas regelmäßig vor, muss ich gestehen. &nbsp;</p>
<p><b>SH</b>: Ja, als ich das erste mal in Rudolstadt gespielt habe, kamen nach 5 Minuten so ein paar Leute und fragten, ob ich nun den ganzen Abend weiter &quot;Türkenmusik&quot; machen werde, da habe ich dann gleich die Anlage doppel so laut gedreht. &nbsp;</p>
<p><b>YG</b>::) „ist uns.... zu orientalisch... zu jüdisch... zu schwul“ &nbsp;</p>
<p><b>SH</b>: ...das ist doch eine Ehre, solange solche Komplimente kommen, bin ich entspannt. Wir machen alles richtig! &nbsp;</p>
<p><b>YG</b>: Wir sind ....Internationalisten! Die Neuen Internationalisten! &nbsp;</p>
<p><b>SH</b>: Aus einem Diamant wächst nichts, aus einem Misthaufen wunderschöne Blumen! &nbsp;</p>
<p><b>YG</b>: Du hast ja in Israel auch gelebt, nicht wahr? &nbsp;</p>
<p><b>SH</b>: Well, fast ein Jahr am Stück und immer wieder periodisch. Ich bin dadurch aber auch nicht schlauer geworden. Trotzdem eine gute Erfahrung. &nbsp;&nbsp;</p>
<p><b>YG</b>: Bei den Musikern dort wird die Frage, was jüdisch, und was nicht jüdisch ist, sehr entspannt gesehen ... &nbsp;</p>
<p><b>SH</b>: Naja, meine erste Bucovina-Session wurde teilweise noch durch Zwischenrufe ergänzt wie z.B. &quot; Stopp that chassidic bullshit!&quot;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>YG</b>: Tja, eine Klezmerallergie haben sie dort auf jeden Fall:) &nbsp;</p>
<p><b>SH</b>: ....aber das hat ganz klar eine politische Ursache, Klezmer heißt meist gleich rechtsgerichtet oder konservativ. Der Sound Israels, den ich kennen lernte, war eher trance-techno...<b>&nbsp;</b></p>
<p><b>YG</b>: Stimmt, in dieser Szene waren manche israelische Acts ganz groß ..... ich mag den neuen Sound, der aus Israel kommt - Boom Pam's letzte Platte, z.B., war lange ganz oben</p>
<p>in meinen persöhnlichen Charts:) Besonders dieses Stück mit Tomer Yosef .... genial! Auch die erste Scheibe von Balkan Beat Box &nbsp;- es war auch ein sehr wichtiges Album damals....ich finde es super, dass deine Plattenfirma Essay Recordings sie damals veröffentlichte! &nbsp;</p>
<p><b>SH</b>: Man kann zumindest sagen, dass diese beiden von Dir genannten Bands international ein neues israelisches Kulturbild gezeichnet haben, gespeist aus ihren jüdischen Wurzeln. Die haben ja auch viele arabische Songs performed und eher Israel als Kultureller Schmelztigel repräsentiert. &nbsp;</p>
<p><b>YG</b>: Absolut! ....Und Essay Recordings und Du waren für mich schon seit der ersten &quot;Bucovina“-CD die absoluten Pioniere - ihr habt immer neue Themen entdeckt, und sie entwickelt. &nbsp;&nbsp;</p>
<p><b>SH</b>: Uns ging es immer um die Auflösung von Ghettos und Nischen. Kein Weltmusik-Dogma, keine betörende Gesinnung. Sondern einfach nur gute Musik, ganz egal wo das jetzt&nbsp;`her kommt oder wie Trendy es ist. &nbsp;</p>
<p><b>YG</b>: Ich bin auch stolz, dass auch unsere Platte bei Euch erschienen ist. &nbsp;</p>
<p><b>SH</b>: .....daß du auch bei uns Verrückten gelandet bist, ich wollte Dich unbedingt, du bist ja ein begnadeter Songschreiber! &nbsp;</p>
<p><b>YG</b>: danke:) Apropos, das erste Ergebnis unserer Zusammenarbeit, ich meine den „Disko Boy“ – war für Viele am Anfang auch &quot;zu jüdisch&quot;:) &nbsp;</p>
<p><b>SH</b>: .....der „Disko Boy“ hat ja keine richtige Heimat, es gibt ja mehrere Quellen... Also einmal die alte Klezmermelodie &quot;Joshke Furt Avek&quot; oder das griechische &quot;Mangiko&quot;...das macht die Sache spannend!... Das ist einfach ein Hit, a big Schlager! &nbsp;</p>
<p><b>YG</b>: Ja, heute ist der Disko Boy ein richtiger Disko King....&nbsp;</p>
<p><b>SH</b>: ja, so ein fetter Elvis...mit dicker Limousine, aber seine Eltern sind bettelarm geblieben!</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 10:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mama Diaspora vs.Yuriy Gurzhy</title>
			<link>http://beta.russendisko.de/de/weblog/lesen/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=28&#38;cHash=51dcae5c15</link>
			<description>[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=hd2FEmL65-s]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=hd2FEmL65-s]</p>
<p>[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=6HsvWQeweIA]</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 09:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>RotFront - Sovietoblaster</title>
			<link>http://beta.russendisko.de/de/weblog/lesen/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=27&#38;cHash=2bf899f359</link>
			<description>[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=9NHIHiFtuEI]
Ein brandneues Video von Nathalie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=9NHIHiFtuEI]</p>
<p>Ein brandneues Video von Nathalie Lawhead</p>
<p><a href="http://nathalielawhead.com" target="_blank" >http://nathalielawhead.com</a><br /> <a href="http://alienmelon.com" target="_blank" >http://alienmelon.com</a></p>
<p>www.rotfront.com</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 12:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mama Diaspora - Secret Agent [Without A Secret]</title>
			<link>http://beta.russendisko.de/de/weblog/lesen/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=26&#38;cHash=7a5e19813d</link>
			<description>[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=yHGegeVF5_I]</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=yHGegeVF5_I]</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 06:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Unter einem Dach</title>
			<link>http://beta.russendisko.de/de/weblog/lesen/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=25&#38;cHash=70b6ec2216</link>
			<description>&quot;Die Nachbarn sind die größte Herausforderung, eine weit größere als die eigene Familie. Wenn...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Die Nachbarn sind die größte Herausforderung, eine weit größere als die eigene Familie. Wenn Du es mit den Nachbarn kannst, dann schaffst Du es auch mit dem Rest der Welt&quot; sagte mein Opa gerne. Er selbst war in seinem Leben mindestens ein Dutzend Mal umgezogen und wusste, wovon er sprach. Die Kinder werden groß und ziehen weg, die Eltern und die Großeltern sterben, die Nachbarn sind dagegen immer da -&nbsp; überall und allgegenwärtig. Wenn die einen wegziehen, sterben, heiraten oder auswandern,&nbsp; ziehen sofort irgendwelche anderen nach. Sie stellen unsere Flexibilität, unsere Kommunikationsfähigkeit, unsere humanistische Weltsicht täglich in Frage. Sie sind die größte Prüfung unsres Lebens.<br /><br />Ich glaube nämlich, dass die Spezies &quot;Mensch&quot; ein Probewurf der Natur ist. Schaffen wir es, innerhalb einer beträchtlichen Zeit mit- und nebeneinander friedlich zu bleiben, dann werden mit Wesen unseres Schlages weitere Planeten und Galaxien besiedelt. Wenn wir uns jedoch als unfähig zum Zusammenleben erweisen und gegenseitig&nbsp; auslöschen, dann wird von der Natur ein neues weniger individualistisches Modell favorisiert. Und deswegen kann ein Mensch nirgends auf Dauer allein sein. <br /><br />Selbst wenn er sich anschickt, eine unbewohnte Insel mitten im Ozean auswendig zu machen, ziehen spätestens in einer Woche andere Leute nach - Eine Familie mit Kleinkindern, eine Rentnerin mit einem dicken Dackel, ein arbeitsloser Klarinettist, der jeden Tag proben muss, eine mollige Alleinstehende, ein Mann mit rasiertem Kopf, der Selbstgespräche auf der Treppe führt, dieses ganze Pack eben - die üblichen Verdächtigen. Es sind in der Regel komische Leute mit wildfremden Sitten. Sie stehen auf, wenn die anderen schlafen gehen, und wenn die Anderen wach werden, schlafen sie ein. Sie joggen gern in der Wohnung und tanzen Kasatschok, aber nur wenn sie eins höher wohnen. Wenn sie unter einem wohnen, klopfen sie wie blöd gegen die Decke. Wenn sie daneben wohnen, spielen sie Tennis gegen die Wand und hören laut Musik am offenen Fenster. Sie singen am frühen Morgen. Abends kucken sie Fernsehserien, in denen viel&nbsp; gebrüllt wird. Im Sommer grillen sie auf dem Balkon. Im Winter stöhnen sie im Schlafzimmer. Man muss sie nicht mögen. Man muss sie nicht verstehen. Man muss nicht mit ihnen gemeinsam Kuchen backen, aber es empfiehlt sich trotzdem, sie kennen zu lernen. In gewisser Weise tragen wir alle füreinander Verantwortung. Wir wohnen unter dem gleichen Dach.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 12:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mama Diaspora vs. Yuriy Gurzhy - Back in My Hometown</title>
			<link>http://beta.russendisko.de/de/weblog/lesen/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=24&#38;cHash=f74407011a</link>
			<description>[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=vV_1Cd3CQK8]</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=vV_1Cd3CQK8]</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 11:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Yuriy &amp; RotFront sagen DANKE!</title>
			<link>http://beta.russendisko.de/de/weblog/lesen/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=23&#38;cHash=48df5c3650</link>
			<description>[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=IjaRgApvQrE]
Vielen dank an alle, die es letzte Woche ins...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=IjaRgApvQrE]</p>
<p>Vielen dank an alle, die es letzte Woche ins Kaffee Burger zu unserer  CD-Release-Extravaganza geschafft haben, um mit uns zu feiern! Das war eine tolle, legendäre, unvergeßliche Erfahrung, wir haben jeden Tag davon  genossen! </p>
<p>So sah es aus am letzten Abend aus: </p>
<p>[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=1Cr-fkeaq-g]</p>
<p>Diejenige, die zwischen 29. und 31.Mai da waren, haben sicherlich mitbekommen, dass die &quot;Emigrantski Raggamuffin&quot;-CD leider nicht da war - nach 3 Tagen   wurde das Problem gelöst, das Album ist endlich angekommen, und ist seit ein Paar Tagen überall, wo es CDs gibt, erhältlich - 16 Songs von RotFront im hübschen Digipack + ein Pass  der Emigrantski Republik! Wer zu faul ist, um in ein Plattenladen  zu gehen, kann auch online bestellen - z.B., bei <a href="http://www.amazon.de/Emigrantski-Raggamuffin-Rotfront/dp/B0020H5QPK/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=music&amp;qid=1244896932&amp;sr=8-1" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Amazon</a>.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sat, 13 Jun 2009 10:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die drei Schweinchen des Präsidenten</title>
			<link>http://beta.russendisko.de/de/weblog/lesen/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=22&#38;cHash=1cc61ed8bf</link>
			<description>&lt;div&gt;Der russische Präsident Medwedew ist seit einem Jahr im Amt. Seine Hauptanliegen äußerte er in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p>Der russische Präsident Medwedew ist seit einem Jahr im Amt. Seine Hauptanliegen äußerte er in zahlreichen Interviews und Ansprachen. Es ging dabei um die Demokratisierung der Gesellschaft, die Medienfreiheit und die Stärkung des Rechtsbewusstseins in der Bevölkerung.</p></div><div><p>Medwedew versprach ein Kapitalismus mit menschlichem Antlitz, so wie Gorbatschew seinerzeit einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz heraufbeschwor.</p></div><div></div><div><p>Um seinem Volk näher zu sein, hatte Medwedew eine Internetseite und einen Blog für sich einrichten lassen. Ob er tatsächlich selbst in seinem Blog schreibt oder jemanden schreiben lässt, ob er die Kommentare liest ob er überhaupt andere Bloger liest, ist unklar. Auf alle Fälle fingen auf einmal sehr viele Eintragungen im russischen Internet mit dem Satz &quot;Sehr geehrter Herr Präsident&quot; an. Egal worum es ging, es wurde zum guten Ton, den Präsidenten mindestens zu erwähnen. Die Menschen berichteten dem Präsidenten, wie sie sich im Büro langweilen, was sie gekauft und was sie zum Frühstück gegessen hatten. Manche baten das Staatsoberhaupt auch um die Erfüllung ihrer Wünsche, eine dreizehnjährige Internetnutzerin aus Rostow bat den Präsidenten, ihr zu &nbsp;Sylvester ein Meerschweinchen zu schenken. &nbsp;Der Präsident hatte entweder Besseres zu tun als Meerschweinchen an die Bevölkerung zu verschenken oder seine Meerschweinchen waren knapp, er ging auf diesen Wunsch nicht ein. &nbsp;Der elektronische Brief des Mädchens wurde jedoch ausgedruckt, mit einem Präsidenten- &nbsp;Stempel versehen und zurück nach Rostow an die Bezirksregierung geschickt. Von dort wurde der Brief an den Vorsitzenden des Komitees für Bildungsstätten weitergeleitet, dann zum regionalen Bildungsbeirat, schließlich gelangte der Brief an den zuständigen Schuldirektor. Der Schuldirektor rief bei den Eltern des Mädchens an, bestellte die ganze Familie zu sich und hielt ihr eine Standpauke: Hätten sie ihre Tochter besser erzogen, würde sie sich nicht erlauben den russischen Präsidenten mit ihren Mails zu belästigen. &nbsp;Das Kind sollte sofort eine interaktive Entschuldigung an den Präsidenten schreiben, verlangte der Schuldirektor. Das Mädchen weinte und versprach, den Präsidenten nie weider um irgendetwas zu bitten. Über diesen ganzen Vorfall berichtete hernach eine Regionalzeitung, gleichzeitig legten die Redakteure aber zehn Euro zusammen, &nbsp;und kauften dem Mädchen ein Meerschweinchen.</p></div><div></div><div><p>In der Administration des Präsidenten wird auch die regionale Presse studiert, man achtet dort auf das Image des Staatsoberhaupts. Nach Lektüre des Artikels wurde aus Kreml sofort ein Meerschweinchen nach&nbsp;Rostow geschickt. Gleichzeitig beklagten sich die Eltern des Mädchens per Mail beim Präsidenten: Sie würden von der Bezirksadministration und der Schulleitung erpresst und zu falschen Geständnissen gezwungen.</p></div><div><p>Diesmal funktionierte die Internetseite des Präsidenten schnell und einwandfrei: Bereits eine Stunde nach Versenden ihrer Beschwerde stand der Schuldirektor persönlich im Treppenhaus - mit einem Käfig in der&nbsp;Hand, in dem ein Meerschweinchen saß. Zehn Minuten später stand ein Gesandter der Bezirksadministration ebenfalls mit einem Käfig vor der Tür. Die Zeitung druckte einen offenen Brief an den Präsidenten, der mit&nbsp;den Worten begann &quot;Herr Präsident, ihr Auftrag wurde erfüllt und überfüllt!&quot; Daraufhin übernahmen die Moskauer Zeitungen die Story. Die logische Fortsetzung dieser Geschichte wäre, wenn die Schülerin nun ihr Schweigegelübde brechen &nbsp;und sich noch einmal beim Präsidenten melden würde - mit der Bitte, die drei überflüssigen Schweinchen wieder zurück zu nehmen, sie hätte ja nur eins bestellt und nicht vier. Medvedew könnte dann die drei Schweinchen in seine Administration aufnehmen, wo sie gemeinsam auf dem Feld der Demokratisierung der Gesellschaft, der Liberalisierung der Medien und der Stärkung des Rechtsbewusstseins in der Bevölkerung arbeiten würden. Aber ob das Mädchen noch mal schreibt?</p></div><div class="news-hr"></div><p>&nbsp;<img src="uploads/RTEmagicC_Mein-Meeresschwein.jpg.jpg" width="300" height="225" alt="" /><br />Mein Meeresschwein</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 May 2009 17:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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